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Was ist der dju-mazblog?

Ein Gewerkschaftsblatt in elektronischer Form für engagierte Mitglieder, die bei der Stange gehalten werden sollen oder eher ein Trostpflaster für diejenigen, die sich ein wenig Rückenstärkung holen wollen, obwohl sie nicht dazugehören? Wahrscheinlich beides; in jedem Falle schreiben hier Insider für Insider. Betroffen sind viele von den neuesten Rationalisierungen innerhalb der Presselandschaft, organisiert nur wenige. Wie das kommt, weiß die DJU selbst wohl nicht so recht, sonst würde sie wohl etwas dagegen tun. Womöglich glauben manche, dass es auch nicht hilft gegen Jobverluste, Leistungsdruck, schnelleres Arbeiten für weniger Geld.

Was hier von Zeitungsmachern für Zeitungsmacher geschrieben wird, schildert die Lage aus der inneren Anschauung, gibt Details preis, die weiten Teilen der Öffentlichkeit verborgen bleiben, doch etwas daran ändern kann es nicht. Journalisten, die es gewohnt sind, anderen in die Steigbügel zu helfen, die wieder auf den Teppich zu holen, die allzu hoch hinaus wollten und den ordentlich anzuschwärzen, der es verdient hat, zeigen sich ihrer eigenen Situation gegenüber recht hilflos, wenn es gilt, die Zügel in die Hand zu nehmen und die Richtung zu bestimmen, in die der Karren laufen soll.

Insiderinformationen sind ja sicherlich immer wieder höchst interessant, doch wenn sie weiter nichts bewirken können, nützen sie doch niemandem so recht.